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Dec 12: Forth Metacompiler

Ich lese mich momentan in das Design von Forth-Metacompilern ein. ForthV3 ist mein Port der ForthV2-Codebase (wie kreativ) von Assembler zu Forth. Leider reicht meine Erfahrung mit Forthsystemen langsam nicht mehr aus. Jeff Fox hat da einige gute Ideen dokumentiert. Ansonsten ist Moving Forth ein guter Referenztext zum Design von Forthsystemen, auch wenn der Code mittlerweile unter GPLv3 released wird (was für Forth-code meiner Meinung nach nicht wirklich Sinn ergibt) - aber um den Code gehts mir ja nicht.
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Dec 8: Die Sims auf Windows Vista

Sims 1 auf Windows Vista hat so seine Tücken, daher hier ein paar Notizen:

  • "Sims" und "Sims Deluxe" funktionieren einwandfrei (anscheinend)
  • "Die Sims - Urlaub total" scheint auch zu funktionieren
  • "Die Sims - Tierisch gut drauf" funktioniert plötzlich nicht mehr, und erzählt einem was von einer "neueren Erweiterung". Der automatische Reparaturversuch endet in einer Deinstallation.
  • Dieses Problem wird behoben, indem man Sims.exe mit Administrationsrechten arbeiten lässt (warum auch immer). Das bedeutet halt auch, dass bei jedem Start nachgefragt wird, ob das wirklich so sein soll. Ja, es soll.
  • Da Sims schon etwas älter ist, gibt es leider nicht allzu große Hoffnungen, dass es einen Patch gibt, der diesen Workaround überflüssig macht. Bei sowas lerne ich Open Source Software dann doch zu schätzen.

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Dec 6: ASN.1 lebt

Jedenfalls gibts ein wirklich nettes Tool (BSD Lizenz), um ASN.1 an C-code anzubinden - und zwar ohne Library, sondern direkt per generiertem Code. ASN.1 ist ein Binärformat für den Datenaustausch, das in einigen Netzwerkprotokollen vorkommt und auch gut für eigene Zwecke eingesetzt werden kann, wenn man den Overhead von XML scheut.
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Nov 29: MacOS 10.5 - frisches UNIX-Label, und schon weit weg davon

Immerhin brauchte Apple für "Time Machine" Hardlinks auf Verzeichnisse - also die Möglichkeit, dass ein Verzeichnis mehrfach auftaucht, obwohl es nur einmal existiert.

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, warum so etwas eine schlechte Idee ist. Angefangen beim hässlichen Problem, wenn /a/b/c ein Hardlink auf /a ist (Endlosschleife!), über Dateien, die plötzlich an mehreren Orten auf einmal gelöscht sein könnten (oder hat Apple da Spezialsemantik mit Copy-On-Write?), bis zu hässlichen Interna im Dateisystem (Wann sind Daten denn nun wirklich gelöscht? Man versuche zum Beispiel, /a im Beispiel oben zu löschen...)

Also "Unix-zertifiziert", und gleichzeitig so etwas...

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Nov 29: AppleTalk auf MacOS 10.5

Apple hat die Klartextauthentifizierung in AFP standardmäßig deaktiviert. Ärgerlich, wenn man einen AFP-Server auf Debian-Basis hat, der, wegen Lizenzschwächen (Netatalk ist GPL und damit inkompatibel zu OpenSSL) ohne die stärkeren Authentifizierungsmechanismen klarkommen muss.

Aber zum Glück kann man das auch weiterhin drehen:

defaults write com.apple.AppleShareClient afp_cleartext_allow -bool true

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Nov 28: Packaging auf Solaris

Ian Murdock versucht ja nach Kräften (und mit dem Segen der Sun-Hausherren), aus Solaris ein echtes Linux zu machen. Warum das nicht immer eine gute Idee sein könnte, beschreibt ein Mandriva-Entwickler (so scheint es zumindest):
The biggest problem comes with upgrades. Upgrading between releases of a Linux distribution is, as most people who’ve tried it know, a fairly dicey proposition in any case
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Nov 28: Ubuntu ausprobiert

Ich habe mich ja häufiger, auch recht lautstark darüber aufgeregt, dass Qualitätskontrolle bei Linux nicht gerade das populärste Thema ist. Nun sieht es leider so aus, dass mein Favorit der letzten Jahre, Solaris, diese Eigenschaft von Linux durch Sun übergebraten bekommt - man will ja schließlich bei den Linux-Entwicklern fischen gehen. Dazu noch eine sehr intransparente Art, interne Projekte in OpenSolaris zu integrieren (Plötzlich ist was da, was die eine oder andere offene Entwicklung unnötig, oder inkompatibel macht. Vorher nie gehört, dass jemand daran arbeitet. Andere Alternative: "Oh, das Projekt brauchst du gar nicht erst anzufangen, wir releasen da demnächst was".. Das war vor 2 Jahren), und man kommt bei einem System (samt "Open Source" Projekt) an, das nicht wirklich attraktiv wirkt. Also war ich für meinen Laptop auf der Suche nach einer Alternative. Nachdem ich gute Erfahrungen mit OpenBSD auf meinem Server gemacht habe, wollte ich es auch dort probieren, allerdings ist es für den Desktop - für meinen Geschmack - ein bissel viel Frickelei. Also OpenSuse 10.3 probiert, aber es kam mir arg groß und unnötig intransparent vor (welches Tool schraubt jetzt wo an welcher Konfiguration, und wo kann ich zur Not manuell nachschrauben? Zugegeben: Diese Fragestellung interessiert Otto-Normal-Benutzer nicht, von daher will ich den OpenSuse-Leuten da keinen Vorwurf machen). Mal skeptischerweise Ubuntu angetestet - und was soll ich sagen, es funktioniert. Alle Hardware wird unterstützt, er fragt sogar nach, welche Treiber ich denn gerne hätte, wenn es "non-free" Zeugs gibt und beschafft diese dann auch ohne große Probleme, und hat sogar versucht, meinen Bluetooth-Stick zu integrieren. Der hat wohl leider nicht genug Saft am USB - oder generell einen Hau, aber da kann Ubuntu ja nix für (Unter Windows an einem anderen Rechner benimmt er sich genauso)
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Nov 28: Notes Experience #2: FileSave / FileCloseWindow

Entgegen dem Tipp in der Dokumentation reicht es nicht, einfach FileSave und FileCloseWindow auszuführen, damit eine "Einreichen"-Funktion implementiert ist. Als PostedCommand (also zur Ausführung nachdem das Skript an sich beendet ist), klappt es hingegen...
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Nov 28: Notes Experience #1: "Autoren"

Notes hat eine etwas seltsame Art, "Autoren" einzugrenzen. Sie können in der Lage sein, neue Artikel zu erstellen - aber selbst wenn sie ihnen gehören, dürfen sie nicht darin editieren. Ihre Berechtigung erhalten sie dadurch, dass:
  1. Autoren sind
  2. Ein Feld vom Typ "Autor" im Dokument vorliegt
  3. Sie in diesem Feld genannt werden

Es hat mich gute 4 Stunden gekostet, das auseinander zu nehmen... Zur Lösung: Autorenfeld mit berechnetem Wert "@Username" erstellen. Das ist auch kein Sicherheitsproblem, da ein nicht-Autor in einem Dokument nix verloren hat, selbst wenn er im Autorenfeld genannt wird.

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Nov 17: Vista (und XP SP2) haben eine CD/DVD/ISO9660/UDF-Engine

Nennt sich IMAPI(v2) das Ding, und kann so einiges: zum Beispiel ISO Images (bzw UDF) erzeugen, inkl. El Torito Bootzeugs. Und dann auf Medien brennen - auch Multisession. Für XP brauchts dazu nen Patch. Lesen kanns aber anscheinend nicht, dazu ist dann immer MMC-Handbetrieb notwendig - allerdings bietet IMAPI2 Zugriff auf die Laufwerke, kann sie sperren usw. - und zwar alles von C# aus. Nun muss ich "nur" noch rausfinden, wie ich per MMC, der ATAPI-Erweiterung für sowas, an die RAW Daten rankomme... Oh, Windows Scripting (Host, Powershell, ...) sollte damit auch an alles rankommen, hier gibts ein paar Beispiele: Teil1, Teil2.
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Nov 16: Sandboxie for Windows

Grad gesehen: Sandboxie (via cmihai). Interessantes Programm, ist bloß die Frage, ob das auch so funktioniert, wie es soll.
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Nov 14: IBMs Office auf Basis von OpenOffice.org (und Eclipse)

IBM scheint bei Lotus Symphony einen kompletten Umbau des OpenOffice.org User Interfaces vorzuhaben - Tabbed Documents, ansonsten an Office 2003 angelehnt, wenn ich mir die Screenshots so ansehe. Konstruiert ist das Teil auf Basis von Eclipse RCP, mit einigen Notes Bestandteilen und OpenOffice.org 1.1 zum auffüllen. Version 2 soll dann auch OpenOffice.org 2 Code enthalten. Bis dahin isses wohl noch nicht sonderlich sehenswert...
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Nov 12: Windows Tricks #1: Mounts

Nach der Frage, wie man wohl das Verzeichnis für die temporären Dateien von C: wegschiebt, und der Feststellung, dass nichtmal Microsoft auf %TEMP% oder %TMP% achtet, kam die Überlegung auf, dass Windows seit NT doch eigentlich auch Laufwerke in Verzeichnisse mounten können muss - MS DOS 4.0 konnte das, UNIX kann das, von daher, irgendwie muss das doch gehen. Es geht: Datenträgerverwaltung, "Laufwerksbuchstaben oder -Pfade ändern..." bei der entsprechenden Partition, "Hinzufügen". Andersrum (Verzeichnis zum Laufwerksbuchstaben machen) geht traditionell per subst, bei Bedarf im Netlogon-Skript oder so. Danke, teq für den Hinweis.
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